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Niveauvolles Schülerkonzert
Sorsum (mi). Mit einem abwechslungsreichen Instrumentalkonzert und Choreinlagen verabschiedeten sich die Waldorfschüler in die Osterferien. Ulrike Poppelbaum-Lürig (Oberstufe) und Christian Kämper (Mittelstufe) hatten ganze Arbeit geleistet und entlockten den Fünft- bis Zehntklässlern bereits einen harmonischen Gleichklang.
Ulrike Poppelbaum-Lürig dirigiert den gemeinsamen Auftritt des Mittel- und Oberstufenorchesters der Sorsumer Waldorfschule. Foto: Mießen
Ob Georg-Friedrich Händel, Modest Mussorgskij, Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg, Robert Schumann oder Marc-Antoine Charpentier – es war für jeden Geschmack etwas dabei. Bereits die 15 Musikerinnen und Musiker des Mittelstufenorchesters spielten nach gut einem Jahr Werke von Händel und Mozart. 20 Akteure des Oberstufenorchesters zelebrierten schon anspruchsvollere Bearbeitungen wie zum Beispiel die „Morgenstimmung“ des Norwegers Edvard Grieg. Höhepunkte waren jedoch stets die Zusammenspiele des Mittel- und Oberstufenorchesters. Sie hatten sich auch publikumswirksame Stücke wie die bekannte Eurovisionsmusik von Marc-Antoine Charpentier oder den „Lemon Tree“ der Schwabenband „Fool''s Garden“ ausgesucht. Querflöten-, Klarinetten-, Saxophone- und Trompetenklänge waren ebenso zu hören wie Geige, Bratsche oder Cello. Sogar ein Akkordeon befand sich unter den Waldorf-Instrumentalisten. Musik- und Waldorflehrerinnen und -lehrer Kurt Eschmann, Hans-Christian Kossow und Ulrike Poppelbaum-Lürig mit der Violine, Colin Black mit Violoncello sowie Elmar Schimmel und Ralf Lürig am Klavier unterstützten die jungen Orchestermusiker tatkräftig. „Sicherlich hatte zum Gelingen des großen Schülerkonzertes die Vier-Tage-Musikfreizeit Anfang März in der Nähe von Celle nicht unerheblich zur guten orchesterlichen Harmonie beigetragen“, betonte Musiklehrerin und Leiterin des Oberstufenorchesters, Ulrike Poppelbaum-Lürig. Sie war mit den Leistungen der Schüler von der 5. bis zur 10. Klasse hoch zufrieden. Und wer von den Waldorfschülern kein Instrument erlernt hatte, fand sich im Oberstufenchor unter den rund 80 Sängerinnen und Sängern wieder und sorgte beim „Zigeunerleben“ von Robert Schumann sowie dem abschließenden „Stern von Rio“ für einen schwungvollen und fröhlichen Osterferienbeginn.
Quelle: Deister-Leine Zeitung
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